Turkmenistan ist ein sehr interessantes und orientalisch mysteriöses Land, in dem es viele Orte zu besuchen gibt. Es gibt viele beeindruckende und landschaftlich reizvolle Naturattraktionen sowie bedeutende historische Sehenswürdigkeiten. Die Hauptattraktion Turkmenistans sind jedoch die Menschen und ihre ursprüngliche Kultur.

Die Liste der “Muss-Besuche” unter den natürlichen Orten des Landes umfasst den Darvaza-Krater (auch bekannt als “Das Tor zur Hölle”), die Karakum-Wüste, die etwa 80% des Territoriums Turkmenistans einnimmt, die beeindruckende farbenfrohe Yangykala-Schlucht, den unterirdischen See Kov Ata, den verschwundenen Fluss Uzboy und den warmen und salzigen Golf Garabogazgol.

Es gibt 3 Orte in Turkmenistan, die in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurden: der staatliche Geschichts- und Kulturpark “Ancient Merv” (eingetragen 1999), die antike Stadt Kunya-Urgentsch (eingetragen 2005), die parthischen Festungen von Nisa (eingetragen 2007). Sie sind im Pflichtprogramm fast jeder längeren Tour ins Land enthalten.

Es gibt jedoch viele interessante historische Stätten in Turkmenistan, die nicht auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes stehen, aber einen Besuch wert sind. Wir listen hier nur einige von ihnen auf: Dayahatyn Karawanserei, Seyit Jamal-ad-Din Moschee, Parz-Depe oder Parzdepe, Tagta-Basar – Ekedeshik Höhlenstadt, Namazga Depe, das alte Dorf Murche.

Die Museen und Sehenswürdigkeiten von Aschgabat, einer Stadt aus weißem Marmor, sind gesondert zu erwähnen. Die interessantesten Museen sind das turkmenische Teppichmuseum, das Staatliche Museum von Turkmenistan (Nationalmuseum) und das Museum der Schönen Künste. Unter der modernen Architektur des Aschgabater Hochzeitspalastes “Bagt Koshgi”, dem Bogen der Neutralität, sticht die Ertogrul-Ghazi-Moschee hervor.

Wenn Sie sich für das Thema Ethnographie und lokale Traditionen interessieren, dann warten authentische Dörfer auf Sie, in denen die jahrhundertealte Lebensweise erhalten ist. Reich an Geschichte, Natur und Bräuchen ist zum Beispiel das Bergdorf Nokhur, das etwa 160 km westlich von Aschgabat in den kühlen Tälern von Kopetdag liegt.